Ziel bekannt, Weg unklar?

Irrgarten
Und nun?

Das Gefühl kennen wir alle. Wir wissen zwar was wir wollen, aber nicht wo es ist und vor allem wie wir hinkommen. Und das gilt auch für Lebensmittel aus der Region. Sicher, das eine oder andere Unternehmen hat eine gut gemachte Homepage und ein anderes ist auf der Seite eines Anbauverbandes zu finden. Aber trotzdem spucken die Suchmaschinen irgendwie nie das richtige aus.

Da wäre es doch schön, wenn man auf einer einzigen Plattform ganz viele Anbieter finden würde bei denen man die Köstlichkeiten kaufen kann, welche man haben möchte. Und auf der man mit einer einfachen Stichwortsuche diejenigen findet, die einen wirklich interessieren. Ob Zuhause oder am Urlaubsort. Genau das möchte ich Ihnen ermöglichen.

In den nächsten Monaten soll sich diese Plattform füllen und Ihnen den Weg zu vielen kleinen Erzeugern, Verarbeitern und Herstellern zeigen, bei denen sich echte Regionalität erleben lässt. Dabei könnnen Sie gerne helfen. Wenn Sie einen Anbieter kennen, der Ihrer Meinung nach hierher gehört, so lassen Sie es mich wissen. Je mehr Anbieter hier zu finden sind, desto größer ist die Wirkung für alle und vor allem haben Sie als Konsumenten mehr Auswahl.

Keep it simple

Manchmal ist weniger mehr. Daher werden Sie hier auch nicht zu jedem Anbieter alle verfügbaren Informationen finden. Sondern neben einem kurzen Teaser nur diejenigen, welche Ihnen helfen sich auf den Weg zu ihm zu machen oder Kontakt aufzunehmen. Das kann der Link zur Homepage sein oder eine Übersicht der Märkte auf denen er vertreten ist. Oder eine Telefonnummer. Auf diese Weise möchte ich verhindern, dass Sie sich über veraltete Öffnungszeiten, nicht mehr vorhanden Angebote und ähnliches auf dieser Seite ärgern müssen. Denn der Aufwand, all die Daten überall aktuell zu halten ist für den Anbieter riesig und dabei geht schnell etwas verloren.


Tunnelblick vermeiden

Maistunnel
Eingeschränkte Sicht?

Konventionell oder ökologisch erzeugte Produkte? EU-Bio oder Verband? Vegan oder Fleisch? Hier werden Sie alle Varianten finden, denn ich bin der Meinung dass die Wahl bei Ihnen liegen sollte. Entscheidend für die Auswahl hier ist, dass es sich um hochwertige Lebensmittel handelt, bei deren Herstellung alle Beteiligten eine fairen Anteil an der Wertschöpfung haben. Die (soweit möglich) ohne große Transportwege bei uns in der Region produziert wurden. Und bei denen der Geschmack im Vordergrund steht, nicht die niedrigsten Herstellungskosten.

In die Augen schauen

Die kritischen Leser werden jetzt fragen: Ja aber woher wissen wir denn ob das alles auch so ist? Warum keine Siegel und keine Kontrollen. Nun, abgesehen davon, dass viele der Anbieter hier natürlich an Qualitätsprogrammen teilnehmen und Siegel vorweisen können: Bei fast allen können Sie den Inhaber/die Inhaberin persönlich kennen lernen, ihm/ihr tief in die Augen schauen und diese Frage direkt stellen. Und ich denke, dass die meisten von Ihnen recht gut einschätzen können, wem sie glauben sollten oder nicht. Wenn sich Vertrauen und Wertschätzung auf beiden Seiten der Ladentheke einstellt, dann ist es sicherer als alle Kontrollen dieser Welt.


Was bin ich?

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Nein, Sie sind nicht bei Robert Lemke und seiner legendären Rateshow aus den 1970ern gelandet. Aber ich möchte mich gerne ein wenig vorzustellen, damit Sie verstehen mit wem Sie es zu tun haben. Mein Name ist Johann Meierhöfer. Aufgewachsen bin ich in Westberlin, aber meine Familie betreibt seit über 400 Jahren Landwirtschaft in der Oberpfalz (Nordbayern). Ich selbst habe an der Humboldt-Universität zu Berlin 2003 mein Studium als Agraringenieur abgeschlossen, beruflich war ich seitdem hauptsächlich in Brandenburg unterwegs. Nach fast 16 Jahren im Management von Agrarbetrieben und in der Beratung ergriff ich 2018 die Gelegenheit, die Leitung des Landwirtschaftsamtes Luckenwalde (Landkreis Teltow-Fläming) zu übernehmen. In diesem Zusammenhang begann ich mich auch verstärkt mit den Themen Direktvermarktung und Absatzförderung von regional erzeugten Lebensmitteln zu beschäftigen.

Just do it!

Ich verfolge familiär und beruflich seit Jahrzehnten die Entwicklungen in der Landwirtschaft. Irgendwann wurde mir zunehmend klarer, dass es zwischen der immer schwierigeren Situation der Bauern und den, wie Ramschware verschleuderten Lebensmitteln einen direkten Zusammenhang gibt. Wenn es den Landwirten und damit auch den Tieren in den Ställen und der Natur besser gehen soll, dann müssen wir uns als Konsumenten wieder mehr mit dem beschäftigen, was wir essen. Und versuchen, wo immer es möglich ist, mehr in Kontakt mit den Erzeugern zu kommen. In meiner Funktion als Amtsleiter (2018-2020) konnte ich mit meinem Team einige positive Impulse geben. Allerdings waren die Möglichkeiten vor allem in rechtlicher Hinsicht begrenzt und häufig bremsten langwierige Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse wichtige Entwicklungen aus. Da ich Geduld nicht als meine hervorstechendste Eigenschaft ansehe, habe ich mich dann im Sommer 2019 entschieden diese Plattform unabhängig von meiner offiziellen Aufgabe ins Leben zu rufen. Dankenswerterweise hat auch mein aktueller Arbeitgeber (Deutscher Bauernverband) nichts dagegen dass ich mich weiterhin auf diese Weise engagiere. Unterstützt werde ich dabei von meiner Frau und einigen guten Freundinnen und Freunden. An dieser Stelle dafür ein herzliches Dankeschön. Ich hoffe, damit der Vermarktung von regional erzeugten Lebensmitteln einen kleinen, aber hilfreichen Impuls zu geben.